Talking Stone Film

Film Reviews & Headlines


– Guten Morgen, Herr Müller,
wie geht es Ihnen? – Guten Morgen, Frau Schneider.
Danke, gut! Und Ihnen? – Guten Morgen, Herr Müller,
wie geht es Ihnen? – Guten Morgen, Frau Schneider.
Danke, gut! Und Ihnen? – Guten Tag, Frau Kamp. – Guten Tag! Wie geht es Ihnen? – Sehr gut, danke. Und Ihnen? – Hey, Lena! Na, wie geht’s? – Hallo, Opa! – Hallo, Sarah. Wie geht’s dir? – Hi, Tom! Super, danke. Und dir? – Oh, schön! – Hm? – Die Tasche ist schön! – Entschuldigung? Schön? – Ja, die Tasche! – Emma, komm jetzt! Entschuldigung! – Adalbert-Stifter-Straße … – Hallo! Mist! – Ja, ich bin gut angekommen … Du kannst mir die Unterlagen
für das Meeting im Hotel hinterlegen. – Cool! Noch mal! – Ins Zentrum, bitte. Zum Königshof. – Ins Zentrum, zum Königshof. Ins Restaurant Königshof
oder zum Hotel Königshof? – Hotel Königshof. – Okay, kein Problem. – Hey, Stopp! – Tschüss, Martina. Gute Reise! – Mach’s gut, Herbert. Bis bald! – Tschüss! – Auf Wiedersehen, Herr Tillmanns.
Gute Reise! – Danke schön!
Auf Wiedersehen, Frau Scholl. – Alles okay? Brauchst du Hilfe? Hilfe, help? Do you need help? – Ja! Hilfe! – Wo ist die Tasche? – Die Tasche ist … äh… gone …
in the … Taxi! – Die Tasche ist weg in dem Taxi? Wohin willst du? Wohin? Willst du ins Zentrum? – Zentrum, ja! Yara. – Wer ist Yara? – Meine … aunt? – Deine Tante? – Nicht schlecht! Du willst zu deiner Tante? Zu Yara? Hast du die Adresse? Adresse: Straße, Hausnummer? – Andel … Adelschiffstraße? – Die kenne ich nicht … Komm, wir helfen dir! – Yippie! – Emma! – Mein Name ist Emma! Und das ist meine Tante. – Deine Mama? Nein, Lisa ist nicht meine Mama.
Sie ist meine Tante. Meine Mama fliegt nach Amerika.
Sie arbeitet da. Bitte! – Danke. – Nico. – Mein Name ist Nico. – Hallo, Nico. – Hallo, Emma. – Ich heiße Nico. – Hallo, Nico. – Hallo. – Also: Hallo, wie heißt du? – Hallo, ich heiße Nico. Und wie heißt du? – Ich heiße Lisa. – Nein, du heißt Nico. – Das ist Emma. Emma spinnt gerade. – Ich … heiße … Ey! – Emma! – Aber jetzt ist das „N“ weg! Das war Nico! – Ich? – Moment, bitte.
Ich muss noch kurz tanken. Taxi! Stopp! – Nico!
– Stopp! – Sag mal, spinnst du? Was ist denn? – Die Tasche!
– Oh, oh … – Die Tasche? Welche Tasche?
– Warte, Emma! – Die … Die Tasche in there! – Da ist keine Tasche. – Hallo, ich bin Lisa Brunner
Das ist Nico. Nico sucht seine Tasche. – Und? – Ist Nicos Tasche in Ihrem Taxi? – Nicos Tasche? Nein.
Die Tasche ist nicht im Taxi. – Nein. … Wo? – Keine Ahnung, wo deine Tasche ist.
Hier ist die Tasche nicht. – Komm, wir suchen die Tasche! Suchen. Komm, Nico! – Hallo, Lisa! – Hallo, Max, wie geht es dir? – Super. Und dir? – Auch gut, danke. – Hi, Emma. – Hallo, Max. – Und du? Wer bist du? – Ich bin Nico. – Hallo, Nico. Du kommst nicht aus Deutschland, oder? – Entschuldigung? – Ehm … Woher kommst du? Ich bin Max und ich
komme aus Deutschland. – Und ich bin Emma und ich
komme auch aus Deutschland. – Ich bin Nico. Ich komme aus ehm … Spain? – Spanien? – Spanien, ja! Ich komme aus Spanien. – Und woher kommst du genau? – Woher? – Wo wohnst du in Spanien? Wohnst du in Barcelona oder in Madrid? – Sevilla! – Du wohnst in Sevilla? – Ich wohne in Sevilla. – Nico war auch am Flughafen. Er hat ein Problem:
Seine Tasche ist weg. – Oh. Und was machst du jetzt? – Ich suche meine Tante. – Nicos Tante wohnt hier in Deutschland.
Aber er hat die Adresse nicht. – Kannst du deine Tante anrufen? – Meine Tasche ist weg. Mein Telefon
ist weg. Und die Nummer ist weg. – Und deine Familie?
Kannst du deine Familie anrufen? – Nein. – Kann dein Vater nicht helfen?
Er ist doch bei der Polizei. – Gute Idee! – Vater? – Mein Vater ist Polizist. Police. Vielleicht hilft er uns.
Moment! – Polizeirevier Ost, Brunner hier. Ah, hallo, Lisa. Wie geht’s dir? Was ist los?
Geht es Emma nicht gut? – Eh, doch, keine Sorge! Emma geht es gut.
Aber Nico hat ein Problem. Er war auch am Flughafen.
Er kommt aus Spanien. Ja, genau. Er kommt aus
Spanien und er hat ein Problem. Seine Tasche ist weg und
er spricht nicht gut Deutsch. – Hat er Papiere?
Einen Ausweis oder einen Pass? – Hast du einen Pass? Passport? Nein. Nicos Pass ist in seiner Tasche. Aber er hat ein Foto von seiner Tante. Sie wohnt auch hier in Deutschland,
aber Nico hat die Adresse nicht. – Meine Tante …
she has a bicycle shop. – Seine Tante hat ein Geschäft,
ein Fahrradgeschäft. – Wir suchen also eine Adresse. Die Frau hat ein Fahrradgeschäft.
Richtig? Okay.
Dann komm doch mit Nico zur Polizei. – Danke, Papa! – Gerne. Bis später. – Bis später! Vielleicht kann mein Vater uns helfen. Er hilft.
He helps. – Super!
– Danke! – Mach’s gut, Lisa. Ciao, Emma.
– Tschüss, Max! – Ciao, Nico. Viel Erfolg! – Wie ist die Hausnummer, Emma?
38 oder 83? – Moment …11. – Ah, ja. Dann sind wir richtig hier. – Da. – Wie viele Zahlen sind das? – Wie viele? – Das sind 31 Zahlen. – 31 … – Eins, zwei, drei, vier, fünf … -Eins, zwei, drei, vier, fünf. – Sechs, sieben, acht,
neun, zehn, elf, zwölf. – Sechs, sieben, acht, neun,
zehn, elf, zwölf. – Was ist das? – Eine Einladung zum
Geburtstag von Charlotte. – Geburtstag? – Happy birthday to you … – Ah, Geburtstag! – Ja, und das hier ist ein Geschenk. – Tschüss, Nico! Bis morgen! – Tschüss, Emma! – Lisa! Hallo! Und Emma! – Hallo! – Emma?! – Lotte!
Tschüss, Lisa. – Tschüss, meine Süße.
Hab viel Spaß, ja! Herzlichen Glückwunsch, Lotte! Wie alt ist Lotte jetzt? – Sie ist acht. – Ah, Emma ist auch acht Jahre alt. Ich hab hier Emmas Schlafsack
und ihre Isomatte. – Super, danke!
– Wo hast du deine Traumfrau kennengelernt? – Im Fundbüro. – Im Fundbüro?
Hat sie jemand abgegeben? – Nein, auf gar keinen Fall.
Nein, sie arbeitet da. Ich habe meine Tasche verloren
und ein Mann hat sie abgegeben. Dieser Mann war unser Amor. – Und den Finder der Tasche
willst du suchen? – Tasche verloren? – Ganz genau. – Er hat mein Leben verändert und
ich würde mich gerne bedanken. – Also, wenn du das hörst,
edler Finder, dann greif zum Telefon und ruf an. Die Telefonnummer ist
08007773344. – 7773344 … 7773344.
Tasche verloren. – Wir machen kurz Werbung und dann
wollen wir wissen, wen ihr sucht! Ruft an! – So, hier ist noch meine Handynummer. – Ist das eine Zwei oder eine Sieben? – Ehh, das ist eine Sieben … 0173 90 76 34 29 58. – 0173 90 76 34 29 58. – Hallo, wer ist da? – Hallo?
– Ja, hallo! Wie heißt du? – Nico, wie geht’s? – Danke, danke, mir geht’s gut.
– Oh, mein Gott … – Wie geht’s dir? – Hmm. Nicht so gut. – Nicht so gut?
Warum nicht so gut? – Meine Tasche.
Meine Tasche … Tasche verloren … – Oh, okay, Moment … Du hast deine Tasche verloren? Wie ist das passiert? – Hallo? – Oh, hallo … Wer bist du denn? – Eh, Entschuldigung. Ich bin nicht
Nico. Mein Name ist Lisa. Nico spricht nicht so gut Deutsch. Er sucht seine Tasche. Seine Tasche ist schwarz und … Eh. Sie hat einen Aufnäher
mit einem Fahrrad. – Okay. – Nicos Pass ist in der Tasche. Also wenn ihr die Tasche findet, dann
gebt sie bitte bei der Polizeistelle Ost ab. Die ist in der Schreinerstraße 144. – Scheinerstrasse 144? – Nein, Schreinerstraße, mit „R“, S-C-H-R-E-I-N-E-R. Und die Hausnummer ist die 144. – Danke euch! Viel Glück! – Was soll das denn? – Entschuldigung … – Hallo, Papa! – Ah! Hallo, Lisa! Guten Tag,
Jürgen Brunner mein Name. Sie sind Nico? – Ja. Ich heiße Nicolás González. – Herr González, freut mich sehr.
Setzen Sie sich doch bitte Wie kann ich Ihnen helfen? Wie ist Ihr Geburtsdatum? Ich meine:
Wann haben Sie Geburtstag? Geburtstag? – Geburtstag. Adresse? – Wir nehmen meine Adresse. Ich wohne in der Wagnergasse 136. Ihre Passnummer! Passnummer. – Mein Pass ist weg. – Oh, das ist nicht gut. – Das ist Yara. – Und wer ist Yara? – My aunt. – Seine Tante! – Yara ist Ihre Tante. – Ja, meine Tante. – Wo wohnt Yara?
Haben Sie eine Adresse? Ist Yara informiert, dass Sie hier sind? – Does Yara know you are here?
Is she waiting for you? – Seine Tante weiß nicht, warum er hier ist? – Nein. – Warum ist er denn hier in Deutschland? – Ich weiß es nicht.
Aber ich werde es rausfinden. – Ich helfe Nico. – Danke, Papa. – Gerne. Wir telefonieren!
Hab viel Spaß heute Abend bei der Party. – Komm!
– Party? – Hi. – Hi. – Hi, Lisa! Wer ist denn das? – Das ist Nico. – Hallo, ich bin Nico. – Hallo, Nico. Ich bin Sebastian.
Was machst du hier? – Ich habe ein Problem: Meine Tasche ist weg und mein Handy
und mein Pass sind auch weg. Und Yaras Adresse ist auch weg. – Okay, das ist nicht so gut.
Und woher kommst du? – Ich komme aus Spanien.
Ich wohne in Sevilla. – Schön. Und wer ist Yara? – Yara ist Nicos Tante.
Er hat gesagt, sie hat hier einen Fahrradladen.
Aber er hat die Adresse nicht. – Auch nicht so gut. Und wie alt bist du? – Ich bin 22 Jahre alt. Und du?
Kommst du aus Deutschland? – Ich bin 25 Jahre.
Und ja, ich komme aus Deutschland. – Und ich heiße Nina.
Ich komme auch aus Deutschland und bin 23 Jahre alt. Hi! – Kann Nico zwei Tage hier wohnen? – Klar.
– Kein Problem! – Willkommen in der Wagnergasse! – Dankeschön!
– Herzlich willkommen! – Und es gibt eine Party? – Ja, aber wir haben
ein kleines Problem. – Die Lampe ist kaputt. – Kann ich? – Klar. Hat am Flughafen alles geklappt?
Geht es Emma gut? – Ja. Emmas Mutter sitzt im Flugzeug und
Emma geht es gut, die ist bei Lotte. – Ey, wow! Die Lampe funktioniert wieder. – Super, Nico! Danke!
Möchtest du etwas trinken? – Trinken? – Ja, trinken, ein Getränk! – Oder zwei. – Oder drei. – Das ist Yara. – Ja, sie ist hübsch. – Sie lebt in Deutschland. – Wohnt sie hier in der Stadt? – Aber wo ist das?
Kennt ihr Yaras Fahrradladen? – Eh eh. – So. Was möchtet ihr trinken? – Was gibt es denn? – Wir haben … Apfelsaft, Wasser, Bier,
Wein, Cola und Limonade. – Also, ich nehm ein Bier. – Wir haben auch Kaffee
und Tee im Angebot … – Bier, danke. – Für mich bitte einen Kaffee. – Mit Milch und Zucker? – Ja, mit viel Milch, aber wenig Zucker.
Ah warte, ich mache das. – Was ist mit dir, Nico? Hast du auch
Durst? Was möchtest du trinken? – Cola, bitte. – Alles klar. Dann nehme ich Limonade. – Also, Freunde, ich habe ‘ne Idee!
Wir … wir posten das Foto von Yara bei Book und fragen: Wer kennt diesen Fahrradladen? Und so finden wir die Adresse raus. – Ja, vielleicht. – Habt ihr Hunger? – Hunger? Hungry? – Ja! – Hier sind die Speisekarten! – So, also dann prost! – Prost! – Prost! – Wo ist denn Nawin? Ist er nicht hier? – Hey, Nawin.
Möchtest du etwas essen? – Was gibt es denn? – Sushi, Pizza, Salat. – Okay. – Nico, was möchtest du essen? – Ich möchte eine Pizza, bitte. – Hier, das ist die Speisekarte
von unserem Lieblingsitaliener. – Danke. – Nico, das ist Nawin.
Nawin, Nico. – Hallo! Ich bin Nico. – Nico?
Bist du der Nico aus dem Radio? – Ja, Nico war im Radio. – Du suchst deine Tasche! – Ja. – Leute, die Speisekarte.
Was nehmt ihr? – Ich möchte eine Pizza
mit Thunfisch. – Sehr gut. Ich nehme auch
eine Pizza mit Salami. Und Nico, möchtest du
eine Pizza mit Thunfisch, eine mit Salami oder eine
mit Tomate Mozzarella? – Ich nehme eine
Pizza mit Salami, bitte. – Gut. Und ich nehm’ wie immer
meine Pizza Hawaii ohne Schinken. – Pizza Hawaii? – Das ist eine Pizza
mit Ananas und Schinken. Nina liebt Ananas,
sie ist aber Vegetarierin und deshalb nimmt sie die Pizza
jedes Mal ohne Schinken. – So und ich bestelle. Wo ist mein Handy? Danke! Ach, eine Nachricht auf Book! – Das Foto? – Hallo. – Guten Tag, Ihre Bestellung.
Zahlen Sie zusammen oder getrennt? – Zusammen. Was kostet das? – Gut, Moment. Die drei Pizzen mit
Salami sind 22,50 Euro. Dann haben wir eine Pizza Thunfisch,
eine Pizza Hawaii ohne Schinken, 18 Euro. Das macht zusammen … 40,50 Euro.
Zahlen Sie bar oder mit Karte? – Ähm, ich zahle bar. Hier sind 45 Euro.
Das stimmt so. – Danke! Hier ist die Rechnung.
Tschüss. – Danke. – So … Wer bekommt die Hawaii
ohne Schinken? – Ich! – Tonno? – Ja! – Salami? – Salami, ich! – Salami! Und noch eine Salami. – Wie viel kostet die Pizza? – Zehn Euro plus Trinkgeld.
Und du bist eingeladen! – Danke schön! – Das ist vielleicht die letzte Pizza,
die ich hier essen werde. – Stimmt. – Nawin geht weg. – Das ist eine Bye-bye-Party? – Eine Abschiedsparty. – Abschiedsparty. – Guten Appetit jetzt! – Hey! Schön, dass ihr da seid! – Hallo, Nawin, schön, dich zu sehen!
Vielen Dank für die Einladung! – Cool, danke schön! – Prost! – Prost! – Was ist das? – Das? Das ist eine Sehenswürdigkeit
in Köln: der Kölner Dom. Warst du schon mal in Köln?
Kennst du die Stadt? – Nein. – Warst du noch nie in Deutschland?
Oder in Österreich oder in der Schweiz? – Jetzt habe ich Geschenke aus Köln,
Hamburg, Düsseldorf, Heidelberg und Berlin. – Und welche Städte kennst du schon? – Ich war schon mal in Hamburg und in Köln.
In Heidelberg war ich noch nie. Nächste Woche fahre ich nach München! – Was ist das? – Das ist das Brandenburger Tor.
Eine Sehenswürdigkeit in Berlin. – Kennst du Berlin? – Nein. Aber Nina war schon mal in Berlin.
Und Sebastian. Ihr wart schon mal in Berlin, oder? – Wir beide waren schon mal in Berlin, ja.
Wir waren sogar am Brandenburger Tor. – Nico? – Hm … – Alles gut? Kein Kommentar? Komm! Wir spielen ein Spiel. So. Also, es gibt vier Teams: Team Osten, Team Süden,
Team Westen und Team Norden. – Team Süden! – Süden? – Hier! Das ist Süden, das ist Norden,
das ist Osten und das ist Westen. – Hi, ich bin Nico. Ich komme aus Spanien … aus Sevilla. – Spanien … das ist im Süden, oder? Im Süden von Europa. – Ja. Und Sevilla ist
im Süden von Spanien. Und du? – Ich bin Selma.
Ich komme aus Syrien … aus Damaskus. – Damaskus, das ist … – Damaskus ist auch im Süden.
Im Süden von Syrien. Komm jetzt!
Wir gewinnen! – Gewinnen? – Nico spricht noch nicht so gut Deutsch. – Wir gewinnen! – Gewinnen. Okay, alle: Gewinnen! – Ja gut, dann fangt ihr an. – Ja! – Wir waren gut! – Kommt, gehen wir tanzen! – Mama? Ja, ich komme. Entschuldigung. – Tada! – Wow, was ist das denn? – Spezialitäten aus
verschiedenen Ländern. Ihr müsst die Fähnchen zuordnen. – Das ist ja einfach! Also, Köttbullar …
isst man in Schweden! So. – Warst du schon mal in Schweden? – Nee, aber ich fahre
nächstes Jahr nach Norwegen! – Nimmst du mich mit? – Klar! – Nawin? Du gehst nach Frankreich. – In Frankreich isst man gern Käse. – Ja, gar nicht so schlecht! Und du, Sebastian? – Hier, gib her. So. Also, Sushi isst man in Japan und in Italien isst man Pizza! – Super! Und Nico, was isst man in Spanien? – In Spanien isst man Gazpacho! – Perfekt. – Und du wohnst in Frankreich? – Bald, ja.
Ich habe da einen Job. – Cool … – Na ja. Ich mag Deutschland. – Ich auch. – War die Party gut? – Sehr gut! Die Party war super! – International, oder? Marc kommt aus Frankreich,
Sascha aus Russland und Selma aus Syrien. – Selma … ist sie … refugee? – Ja, sie ist ein Flüchtling. – Flüchtling. – Darf Selma in Deutschland bleiben? – Keine Ahnung.
Sie hat noch keine Aufenthaltserlaubnis. – Sie spricht sehr gut Deutsch! – Stimmt. Sie macht einen Deutschkurs
und lernt sehr schnell. Und welche Sprachen sprichst du, Nico? – Englisch … Naja … ein bisschen. – Und Spanisch und ein bisschen Deutsch. – Ja, ich spreche Spanisch, ein bisschen
Englisch und ein bisschen Deutsch. Welche Sprachen sprichst du? – Ich spreche Deutsch, Englisch und
Italienisch, aber sehr schlecht. – Woher kommst du?
Welche Sprachen sprichst du? – Ich komme aus Thailand. Ich spreche Thai, Chinesisch, Englisch,
Deutsch, Französisch und Italienisch. – Wow. – Freunde! So, kommt mal schnell her! Das Foto von deiner Tante Yara.
Es gibt eine Antwort und eine Adresse. – Wo ist meine Brille? – Was suchst du? – Meine Brille. Und wo sind die Stifte und das Buch? – Sie sucht die Brille, die Stifte
und das Buch. – Ich muss zum Unterricht! – Lisa gibt Deutschkurse
in einer Sprachschule. Lisa ist Lehrerin.
Sie unterrichtet Deutsch. – Du bist eine Lehrerin? – Aha … – Die Stifte … die Brille und … Und wie heißt das hier auf Deutsch? – Das Buch … Danke, Nico! Emma wartet auch schon! – Kein Problem, Lisa. Ich hol’ Emma. – Echt? Danke, du bist echt die Beste! Und nach dem Unterricht
fahren wir zu Yara, okay? – Yara. August-Straußberg-Gasse 23. – Ja. Ja, genau. – Lisa! – Mhm … – Der Schlüssel! – Danke! – Also, was ist das? – Das ist eine Tafel. – Sehr gut.
Kannst du das bitte buchstabieren? – T-A-F-E-L – Super, Rana. – Der Tafel. – Entschuldigung, kannst du das
noch mal wiederholen? – Das Tafel? – Die Tafel. Nomen und Artikel gehören
immer zusammen: der Stuhl, die Tafel, das Buch. Kennt ihr noch andere Nomen
mit Artikeln?? – Die Tasche! – Richtig. Die Tasche. Das ist eine Tasche.
Das ist auch eine Tasche. Und das ist die Tasche von Jenny. Die Tasche, eine Tasche … So. Und jetzt alle Post-its schreiben! Das Wörterbuch hilft. – Auf Wiedersehen! – Auf Wiedersehen! Mach’s gut! – Ciao!
– Tschüss! – Bis bald! Tschüss! – Wiedersehen! – Oh, entschuldige! Hallo, hier Lisa Brunner. Ah ja, die Anzeige im Internet.
Ja, wir suchen immer noch. Ja, die Wohnung hat eine Terrasse. Nein, im Haus ist kein Aufzug. Nein, eine Garage haben wir nicht,
aber komm doch erst mal vorbei. Einen Moment bitte. Ein Stift … Wo ist mein Stift?
Hast du einen Stift? – Nein, ich hab’ keinen Stift. – Ah. Einen Zettel …
Ich brauche einen Zettel. – Hier, ein Zettel. – Danke! Okay … Also – halb vier. Und dein Name ist Marvin Graupner. Okay. Alles klar. Bis dann. Tschüss! Das war ein Bewerber für Nawins Zimmer. – Bewerber? – Ja, Nawin geht doch nach Frankreich. Wir suchen also einen Mieter für
Nawins Zimmer. Er kommt heute noch. Aber jetzt gehen wir erst mal
zu deiner Tante! – Die Tür. – Die Tür. Richtig! – Also … ich sehe was, was du nicht siehst,
und das ist … groß und rot. – Das Auto. – Das Auto ist rot, aber es ist
nicht groß, es ist klein. – Ähm … das Haus. – Ja, richtig! Du bist dran. – Ich sehe was, was du nicht siehst,
und das ist groß und klein. – Ich glaube nicht … – Ah … ich sehe was, was du
nicht siehst, und das ist groß und gelb. – Das Haus. – Ja. – Das hier ist die
August-Straußberg-Gasse 23. Aber wo ist der Fahrradladen? – Hier ist kein Fahrradladen. – Ja, aber wir sind richtig. – Ich sehe was, was du nicht siehst,
… und das ist nicht da. – Die Adresse ist falsch. Es gibt hier
wirklich keinen Fahrradladen. Es tut mir leid, Nico … Komm! – Nico … – Hmm? – Wir haben ein Problem. – Ein Problem? – Ja, ein Problem. Du kannst nur noch zwei
Tage in der WG bleiben. Dann musst du umziehen.
Verstehst du? – Okay. Kein Problem. – Unsere Heizung ist kaputt. Sebastian, Nina, Nawin und ich
fahren dann in Urlaub. – Du bist nicht da? Ich suche mir ein Hotel. – Nein. Das ist sehr teuer. Eine Jugendherberge ist besser. – Jugendherberge? – Ja. Eine Jugendherberge oder ein Hostel. Jugendherbergen und Hostels sind
nicht so teuer wie ein Hotel. Viele junge Leute übernachten dort. Und ich frage meine Freunde und Bekannten. Vielleicht haben sie ein Zimmer frei. – Okay, danke … – Du willst dir das Zimmer anschauen? – Ja. Ich suche eine neue WG. – Wir haben telefoniert.
Ich bin Lisa Brunner. – Cool. – So, äh, das ist die Wohnung. – Hi, Lisa. – Das ist … – Marvin, hi. – Marvin möchte dein Zimmer sehen. – Ah, hi!
Ich bin Nawin. Freut mich. – Hi. – Schon okay … – Wo ist Emma? – Draußen mit Nina. – Okay. – Okay, dann fangen wir an! – Äh, das ist das Wohnzimmer. – Die Fenster sind groß und
das Zimmer ist hell. – Cool. Wie viele Zimmer hat die Wohnung? – Es gibt fünf Zimmer, eine Küche
und ein Bad. Ja, dann komm mal mit. – Los, los, los, los, komm! – Das Zimmer ist frei für dich. – Ganz schön groß. Wie viele Quadratmeter
hat das Zimmer denn? – Ich glaube, es hat
zehn Quadratmeter, oder? – Äh, das Zimmer
hat elf Quadratmeter. – Ah. – Ja, und es ist sehr ruhig.
Keine Autos. – So, das ist die Küche. Die Küche ist sehr gemütlich. Hier
sitzen wir oft. – Wie teuer ist das Zimmer? – Die Miete kostet mit Nebenkosten
400 Euro im Monat. – Okay. Ich nehme das Zimmer! – Super … Äh … Es kommen noch andere Interessenten. Aber wir rufen dich an. – Ja, cool. Na dann! Tschüss! – Hi, Mädels. – Äh. Du bist Wolfgang, oder? – Ja, aber alle sagen nur Wolf. – Hi, Wolf. – Nice. Das ist das Wohnzimmer, hm? – Ja, genau. – Der Tisch, der ist nicht schön. Die Stühle sind alt und der
Schrank ist viel zu groß. Das Sofa, das stellen
wir da an die Wand. Und in die Ecke kommt mein Schlagzeug.
Die Drums. Das ist doch super. Dann können
wir zusammen jammen. Und da in die Ecke … Teppiche, wir brauchen viele Teppiche.
Lampen und Kissen. Zum Chillen. – Wir melden uns bei dir, ja? – Ähm, ja. – Wow. – Das ist mein Zimmer … Vielleicht bald dein Zimmer? – Ist das auch deine?
– Oh. Nein, das ist meine. Die habe ich schon gesucht.
Danke, Ulla! – Ist das mein Bad? – Äh … Nein, wir haben nur ein Bad. Hier duschen alle. – Alle? Hier ist es nicht sehr sauber. Wie oft putzt ihr denn? – Naja, das kommt drauf an. Ist es dreckig, dann putzen wir. – Und wie sind die Nachbarn? Die sind nicht zu laut, oder? – Doch!
Die sind super laut und nicht nett! – Na dann … – Na dann.
Wir rufen dich an. – Okay. Tschüss! – Was für eine Katastrophe! – Ich glaube, wir finden nie
einen Mieter für Nawins Zimmer! – Ah, die Sprachschule … Oh nein! – Was ist? – Meine Kollegin Manja ist krank.
Ich mache morgen Manjas Unterricht. – Ist doch super. – Ja und was mache ich mit Emma? – Wann beginnt der Kurs? – Um neun. Das geht nicht. – Wann arbeitest du morgen? – Ich arbeite morgen von acht bis zwölf. Und nach dem Mittagessen
hab ich Volleyballtraining und das Training ist von zwei bis vier. – Und du, Nawin?
Wann hast du morgen Uni? – Ich bin von neun bis fünf in der Uni. Also den ganzen Tag. Tut mir Leid. – Was macht Nina morgen? – Nina hat morgen um acht
einen Termin beim Arzt. – Und danach ist sie von zehn
bis drei in der Schule. – Hm … – Es gibt keine Lösung. Ich rufe Manja an.
Wir sagen den Unterricht ab. – Nico ist doch da. – Wie bitte? – Nico, passt du morgen auf Emma auf? – Emma? – Babysitting. – Ja! Gerne! – Emma steht um halb sieben auf.
Danach putzt sie Zähne. Das ist wichtig, Emma, okay? – Ich putze immer meine Zähne! – Immer oder manchmal? – Fast immer. – Okay … Äh, zum Frühstück isst Emma
normalerweise Müsli mit Milch. Aber manchmal isst sie auch einen Apfel. Und zum Mittagessen gibt es oft Gemüse. – Gemüse? – Ja, Gemüse. Tomaten, Salat, Brokkoli. Mittagessen gibt es um zwölf. Von zwei bis drei Uhr macht Emma
normalerweise Hausaufgaben. Und von vier bis halb fünf übt sie Flöte. Ich kontrolliere das! – Ja ja … – Und du siehst nicht fern.
Und nach dem Spielen räumst du auf. Ich möchte hier kein Chaos haben! – Kein Problem. – Ich weiß. – Morgen ist ein super Tag! – Danke, Nico! Ich bin morgen gegen sechs zum
Abendessen wieder zu Hause. – Hallo! – Hallo! – Hallo! – Was ist das denn? – Abendessen. – Das sehe ich. – Wie war dein Tag, Tante Lisa? – Gut, und wie war euer Tag? – Super. – Ich koche total gerne Gemüse. – Ja, ich auch. Du spielst sehr gut Flöte. – Meine Ferienwoche: Am Montag spiele ich mit
Tante Lisa draußen Fußball. Am Dienstag gehe ich zum Musikkurs. – Du gehst zum Musikkurs? – Ja, manchmal … Am Mittwoch wasche ich mit Opa das Auto. Am Donnerstag räume ich mein Zimmer auf. – Das glaube ich nicht! – Am Freitag sehe ich fern. Am Samstag stehe ich spät auf. Am Sonntag … – Am Sonntag koche ich mit Nico Paella. – Au ja! – Bist du fertig? – Ja. – Cool! – Ich lese gleich noch ein Buch für die
Schule und dann gehe ich ins Bett. – Ah. – Was machen wir am Wochenende,
Tante Lisa? Wir schlafen doch erst lang aus. Dann mache ich das Frühstück und
dann gehen wir ins Kino. – Vielleicht. – Und dann mache ich noch
meine Hausaufgaben … Aufwachen, aufwachen, aufwachen! – „Emma frühstückt Müsli!“ – Pf. Müsli! – Emma, machst du jetzt bitte
die Hausaufgaben? – Keine Lust. Es sind Ferien! Sehen wir fern? – Nein. Zuerst machen wir die Hausaufgaben, dann
räumen wir auf und dann sehen wir fern. – So, ich hab’ Lust auf Eis! Oh, mir ist schlecht! – Was ist das? – Unsere Öffnungszeiten? Wir haben von Dienstag bis Sonntag von
neun bis 23 Uhr geöffnet. Am Montag haben wir leider geschlossen. Ja! Danke! Tschüss! – Magst du noch eine Limonade, Nico? – Ja, ich nehme noch eine Limonade. – So! Es ist zwölf Uhr. Das Mittagsangebot beginnt jetzt. – Ja! – Was gibt’s denn heute? – Heute gibt es Rouladen mit Rotkraut
und Kartoffeln oder Fisch mit Gemüse oder die türkische Linsensuppe. – Vielleicht nehme ich die … den Fisch Nein, die Suppe … Oder warte! Die Rouladen, ich nehme die Rouladen. – Sicher? – Bitte schön. – Danke schön.
Entschuldigung, wie viel Uhr ist es? – Es ist zwölf Uhr. Du wartest auf Lisa, oder? Kommt sie um Viertel nach zwölf
oder um halb eins? – Um halb zwölf. – Oh, normalerweise ist sie pünktlich. – „Das Marek“. Hier ist Tarek. Hallo, Lisa! Nico? Ja, der ist hier. Okay. Ich sage es Nico.
Bis gleich! Tschüss! – War das Lisa? – Ja. Sie kommt um Viertel vor eins,
also um 12:45 Uhr. Ich meine, sie kommt in 45 Minuten.
Das Bewerbungsgespräch dauert länger. – Okay, ich verstehe. – Ich bin übrigens Tarek. – Hallo, ich bin Nico! – Oh, Nico, kannst du mir helfen? – Ja, gerne. – Max?
– Ja? – Kannst du morgen vielleicht
etwas früher kommen? Morgen ist doch der Zweiundzwanzigste
und ich hab um halb eins einen Termin. – Ja, kein Problem. Übermorgen auch? – Übermorgen? Äh, also am Dreiundzwanzigsten? – Kleiner Tipp: Morgen ist der
Zweiundzwanzigste, dann ist übermorgen der …
Dreiundzwanzigste. – Sehr witzig … Äh, nein, übermorgen habe ich
mittags keine Termine. Nur morgen. – Okay. Ähm, aber denkst du dran: Vom ersten bis zum siebten November
hab’ ich noch mal Frühdienst. – Vom ersten bis zum siebten November. Ja! Das habe ich auch so in
meinem Kalender stehen. – Cool, okay! – „Das Marek“, hier ist Tarek! Hallo. Ja, auch am Wochenende öffnen wir
morgens um neun und schließen abends um elf Uhr. Ja! Heute Abend? Sie möchten einen Tisch reservieren? Ähm, hm. Um Viertel vor sieben … Tut mir leid. Wir haben leider erst um
Viertel vor acht einen Tisch frei. Am Fenster, natürlich. Alles klar. Okay. Wir freuen uns auf Sie!
Danke! Auf Wiederhören! Danke, Nico. Für deine Hilfe! – Das mache ich gern. – Max, Tarek. Wie geht’s? – Hallo, Yanis! Uns geht es gut, danke.
Wie geht’s euch? – Sehr gut, danke. Wir hätten gern zweimal
das Mittagsmenü mit Fisch. – Sehr gerne. Setzt euch! – Getränke wie immer? – Wie immer, Tarek! – Sind das deine Freunde? – Ja, wir spielen oft
zusammen Fußball. – Apropos, Max. Wann spielen wir mal
wieder zusammen Fußball? Diese Woche? – Nein, diese Woche kann ich nicht.
Aber nächste Woche geht’s. Am Freitag oder Samstag? – Samstag kann ich nicht. Da treffe ich Anna
nachmittags im Schwimmbad. – Dann treffen wir uns am Freitag.
Geht das? – Ja, das geht. Ah, ne, Moment!
Das geht doch nicht. Robert kann am Freitag nicht. – Ah! – Dann sind wir nur sieben, oder? Max,
Julius, Linus, Daniel, Yanis, Lasse und ich. Wir brauchen eine achte Person. – Spielst du mit uns Fußball?
Hast du Lust? – Fußball? Ja, wann? – Wir treffen uns nächste Woche am
Freitag. Um wie viel Uhr, Max? Um eins? – Das ist zu früh. Ich kann erst um zwei. – Also nächste Woche Freitag um zwei Uhr! – Und wo? – Wir treffen uns hier im Restaurant. – Okay! Ich spiele gerne Fußball! – Super! – Oh, Nico!
Entschuldigung, ich komme viel zu spät! Normalerweise bin ich nicht so unpünktlich. – Hallo, Lisa! – Hallo! – Na, wie geht’s? – Geht so. Der Verkehr ist eine Katastrophe.
Und ich war eine halbe Stunde im Stau. – Stau? – Ja, Stau. Ähm, das heißt,
es sind zu viele Autos auf den Straßen. Es geht alles sehr langsam … Äh, Nico braucht ein Zimmer. – Ach ja, eure Wohnung wird renoviert. – Ja, unsere Heizung ist kaputt. Und Nawin, Nina, Sebastian und ich
fahren übermorgen in Urlaub. – Das Hostel? – Es sind keine Zimmer mehr frei. – Keine Zimmer? – Nein, alle Zimmer sind reserviert.
Keine Chance. – Oh, nein! – Wie lange bleibst du denn in Deutschland? – Nicos Tasche und sein Pass sind
immer noch weg. – Das ist wirklich ein Problem. – Hostel, Papperlapapp! Ich habe doch Platz. Der nette junge Mann kann gern
ein paar Tage bei mir wohnen. – Inge! – Komm einfach vorbei.
Hier ist meine Adresse. – Danke, Frau … – Inge, mein Lieber!
Also, bis morgen dann! – Bis morgen!
– Tschüss! – Danke Frau Inge, mein Lieber! – Das ist die Adresse und die
Telefonnummer. – Ich kenne die Adresse.
Ich komme morgen mit. – Das ist super! – Wohin gehst du? – Ich habe gleich ein Bewerbungsgespräch. – Was ist dein Beruf?
Arbeitest du nicht als Lehrerin? – Doch. Ich bin Lehrerin für
Deutsch und Englisch. Aber ich habe keine feste Arbeit
an einer Schule. – Und die Sprachkurse? – Die Sprachkurse sind nur ein Nebenjob.
Jetzt brauch’ ich eine richtige Arbeit. – Viel Erfolg! – Viel Glück! – Danke. Tschüss! – Ciao, Lisa! – Arbeitest du schon? Welchen Beruf findest du gut? Möchtest du auch Lehrer werden? – Meine Eltern sagen, Ingenieur ist gut. – Und du? Ich war lange in einer Bank.
Ich bin Bankkaufmann. – Das verstehe ich nicht.
Du hast doch ein Restaurant. – Stimmt. Zusammen mit Tarek. Tarek ist eigentlich Elektriker von Beruf. – Warum? – Naja, wir finden die Arbeit im
Restaurant interessant. Das macht Spaß. Und hier sind Tarek und ich die Chefs. – Du arbeitest also gerne im Restaurant. – Ja, ich mag meine Arbeit. Und Tarek auch. Oder Tarek? – Klar mag ich meinen Job. Und du findest bestimmt
auch noch ‘ne gute Arbeit! – Tschüss, ihr Lieben!
Der Fisch war sehr lecker. – Das freut uns.
Wir sehen uns nächste Woche beim Fußball. – Ja, bis dann! Am Freitag um eins. – Nein, Yanis, wir sehen uns
am Freitag um zwei. – Max? – Ja? – Was muss ein Bankkaufmann machen? – Ein Bankkaufmann? Äh … – Geld zählen? – Ja, manchmal muss ein Bankkaufmann
auch Geld zählen. Und ein Bankkaufmann muss Kunden
beraten, er muss Finanzen überprüfen und Termine mit Kunden organisieren. – Ah, okay. – Es ist viel Büroarbeit. – Büroarbeit? – Ja, Büroarbeit. Du musst zum Beispiel … E-Mails schreiben und
Verträge unterschreiben. Und natürlich immer schön freundlich sein! – Das müssen wir im Restaurant auch. – Ja, aber nicht immer. – Und ein Elektriker? – Ein Elektriker muss Geräte installieren
oder er repariert etwas. – Das klingt cool! – Das ist es auch. Aber Max hat recht. Hier sind wir
die Chefs. Das ist besser. Das mag ich. – Ja. Wir müssen viel arbeiten.
Aber die Arbeit ist super. – Cool. – Was ist das denn? Oh, nein. Das ist Lisas Mappe.
Die braucht sie. – Ja, na los! Bringt Lisa die Mappe! – Komm! – Hallo, guten Tag.
Ich suche Lisa Brunner. – Entschuldigung, wen suchen Sie? – Lisa Brunner. – Hallo, Max Stöpel mein Name.
Wir suchen eine Lisa Brunner. Sie hat hier um 14 Uhr
ein Bewerbungsgespräch. – Also, die Bewerbungsgespräche finden
normalerweise im Besprechungsraum statt. – Wo, wo, ey ey ey,
wo finden wir den Besprechungsraum? – In der dritten Etage. Aber, nein, warten Sie! Ich glaube, heute finden
die Bewerbungsgespräche in der vierten Etage
neben der Kantine statt. – Aha. – Sie nehmen den Aufzug,
fahren in die vierte Etage. Da gehen Sie links, dann rechts
und wieder links. Der Besprechungsraum ist rechts. Zimmer 431. – 431. Vielen Dank! – 431, 431, wo ist die 431? – Da, ein Lageplan! Wir sind hier, neben den Toiletten. – Da. Zwischen den … – … Konferenzräumen. Da lang! – Nein, da lang! Lisa! – Du hast deine
Bewerbungsunterlagen vergessen. – Oh, mein Gott! Ihr seid meine Retter!
Danke, danke, danke, danke! – Du bist so still. Was ist denn? – Ich will nicht mehr studieren.
Nie wieder. Ich hasse es. – Aber? – Aber meine Eltern wollen das. Mein Vater sagt immer, ich muss studieren. – Bist du deshalb in Deutschland? – Ich will weg von zu Hause. Weit weg! – Und was willst du hier machen? – Und?
– Und? – Ich hab’ den Job! – Ja? – Vielen Dank für die Sachen.
Ich gebe sie dir bald zurück, ja? – Gerne, Nico. Die zwei T-Shirts und die Hose
kannst du behalten. Die Tasche und die Jacke
brauche ich unbedingt zurück. – Auf jeden Fall. Danke!
– Ja! Oh, schon 10 Uhr. Ich muss unbedingt
noch etwas für unseren Urlaub einkaufen. Lisa, was brauchen wir?
Sonnencreme, Saft … – Wo kaufst du ein? – Ähm…
Ich kaufe im Supermarkt um die Ecke ein. – Ja, dann bring doch bitte noch Wasser mit. – Okay! – Emma? – Ja? – Ich habe ein Geschenk für dich! – Echt? – Hm!
– Cool! Dein Bild! – Ja, für dich! – Ich habe auch ein Geschenk für dich. Hier, ein Notizbuch.
Für alle neuen Wörter auf Deutsch. Und Seifenblasen! – Danke, Emma! – Wo wohnst du jetzt? – Ich wohne bei Frau Kohlhaas. Sie ist sehr nett und wohnt
in der Kälberstraße. – Kälberstraße? Wo ist das? – Ähm … hier, da! – Ah, da ist der Friedensplatz. Da arbeiten Max und Tarek. Ich arbeite neben dem Theater. Und die Kälberstraße ist in der Nähe
vom Restaurant und der Sprachschule. – Und hier ist die Polizeistation.
Hier arbeitet Opa. Opa! – Oh, Emma, Vorsicht! – Hallo, Papa! – Hallo, Lisa! War die Woche schön bei Tante Lisa? – Ja! Das machen wir jetzt öfter. – Ja klar! – Herr González. Wie geht es Ihnen? – Es geht mir gut, danke! – Hallo, haben Sie Nicos Tasche gefunden? – Leider nicht.
Aber ich hab’ den Fahrradladen gefunden. – Was? – Ja. Es gibt zumindest eine Yara
González, die einen Fahrradladen hat. – Ja, das ist sie! – Der Fahrradladen ist
in der Adalbert-Stifter-Straße 43. Das ist im Zentrum
in der Nähe vom Arbeitsamt. – Und? – Ich war da. Das ist der Laden auf dem Foto. – Ja! – Und wie kommen wir da hin? – Zuerst fahrt ihr mit dem Bus
bis zum Grafenplatz. – Mit dem Bus zum Grafenplatz. Okay, den kenne ich.
Und weiter? – Dann geht ihr über den Grafenplatz
und kommt in die Krugstraße. – In die Krugstraße? – Ja, genau. Geht die Krugstraße entlang,
überquert die große Kreuzung, dann geht ihr am Theater vorbei
und an der nächsten Ampel rechts. Weißt du wo? – Ja ja. Das ist nicht weit. Am Theater vorbei und
dann die zweite Ampel rechts … – Hm, noch mal … – Nein Papa, schon okay.
Ich schau im Handy nach. Also, gehen Sie bis zum Grafenplatz. Biegen Sie dann links in die Krugstraße. Überqueren Sie die Schlossstraße und biegen Sie an der nächsten Kreuzung
rechts in die Adalbert-Stifter-Straße. – Okay! – Alles klar! Los geht’s! – So, hier. Hier ist Yaras Fahrradladen. – Also dann … – Äh, und wie kommt ihr jetzt nach Hause?
Fahrt ihr nicht mit dem Bus? – Wir fahren mit der U-Bahn bis zur Uni.
Den Rest gehen wir dann zu Fuß. Oder fahren wir mit der
Straßenbahn? – Straßenbahn! – Okay, also, die nächste Haltestelle
ist direkt hinter der Kreuzung. – Das weiß ich ja.
– Die nächste Straße links und … – Emma, du musst dich jetzt verabschieden. – Muss ich? – Tschüss, Emma. Es war hoffentlich
schön bei mir. Kommst du bald wieder? – Ja! Bei dir ist es immer cool. – Okay. Tschüss. – Sehen wir uns wieder? – Ich weiß es nicht. – Viel Glück! – Danke! – Ciao!
– Tschüss! – Hast du schon im Schrank geschaut? – Ja. – Vielleicht unter der Tastatur oder,
oder hinter dem Drucker? – Nichts! – Hier im Regal sehe ich auch nichts. – Dann ist es wohl nicht da. – Doch, es muss da sein, ganz sicher. Einen Moment, bitte! Ich habe es gefunden! – Das ist der Fahrradladen! – Ja, stimmt. Aber vorübergehend
geschlossen … – Geschlossen? – Ja, zu. Geschlossen.
Yara ist nicht da. – Aber das kann nicht sein.
Wo ist Yara? – Endlich! – Und die Quittung, bitte. – Schönen Tag noch. – So! Ich glaube, der Kühlschrank
ist zu klein für all das. Ah, das sind die Birnen
meiner Schwester. Na ja … das waren die Birnen
von meiner Schwester. Entschuldige, Klara. So! Jetzt, das hier ist das Obst. Die Äpfel … die Orangen und die
Birnen kommen auf den Teller. Das Fleisch kommt hier oben hin. Was ist das? Ach, der Käse. So! Jetzt die Sachen für das Frühstück: Die Marmelade, die Butter,
der Quark und der Schinken. Ich bin bereit. Ich bekomme heute nämlich
Besuch, Günther. Für ein paar Tage. Von einem jungen Mann. Ich hoffe, das ist okay. – Hallo, ihr Lieben. Kommt rein! – Hallo! – Danke schön! – Wo sind deine Sachen?
Ist das alles? – Ja. – Ach herrje! – Danke noch mal, dass Nico ein
paar Tage bei Ihnen wohnen kann. – Jaja. Das ist doch kein Problem. Möchten Sie etwas trinken? – Ich muss leider sofort wieder gehen.
Ich fahre heute noch in den Urlaub. Ähm, ich komme bald wieder. – Okay. Danke, Lisa, für alles. – Tschüss! – Wiedersehen. So, und du!
Was möchtest du denn trinken? Möchtest du Apfelsaft oder
lieber eine Apfelsaftschorle? – Schorle? Was ist das? – Das ist Saft mit Mineralwasser. – Dann nehme ich eine Schorle, bitte. – Gut. – Möchtest du auch etwas essen? – Jetzt? – Ja, was magst du denn? – Was gibt es denn? – Es gibt Fleisch, Fisch und Gemüse.
Magst du Karotten? – Karotten … – Ich esse gerne Karotten. Und du? – Ich esse auch gern Karotten,
aber Tomaten … – Du isst lieber Tomaten. – Ja, ich esse lieber Tomaten. – Und Kohlrabi? Isst du Kohlrabi
am liebsten? – Nein, ich finde Kohlrabi nicht so lecker. – Danke für deine Hilfe! – Hm … – Äh, Nico. Möchtest du lieber abwaschen? – Abwaschen? – Spülen, das Geschirr spülen. – Ja, ich möchte lieber abwaschen. – Charmant, der junge Mann. – Hä? – Ach, nichts. Fang du dort an, ich mache hier weiter. Nico? Alles in Ordnung? – Entschuldigung! – Kein Problem. Ich hole den Staubsauger. Ich sauge nicht so oft.
Ich hasse Hausarbeit: Abwaschen, abtrocknen, kochen,
staubsaugen, waschen, putzen! Und dann alles wieder von vorn?
Furchtbar! – Ich mag Hausarbeit auch nicht. – Ach … ich hab’ keine Beutel mehr. Wo ist der Besen? So. Hier: der Besen und das Kehrblech. Oh, nein, das Fleisch! – So! Zwei Schnitzel à la Tarek. – Dankeschön, Max. Sehr nett. – Lasst es euch schmecken. – Guten Appetit, Nico. – Guten Appetit, Inge. – Ich hab’ gehört, du spielst Fußball? – Ja, stimmt. – Bald spielst du mit uns zusammen
Fußball. Nächste Woche! – Was machst du denn noch in deiner
Freizeit? Joggst du gerne? – Nein, ich jogge nicht gern. Aber ich schwimme manchmal. Ich höre
viel Musik und fahre viel Fahrrad. Aber am liebsten mache ich … das da … – Angeln? Du angelst gern? – Angeln, ja. Ich gehe gern angeln. – Na, das ist ja was! Ihr beiden
angelt doch auch! – Wenn wir Zeit haben. Wir gehen auch gern ins Theater und
ins Kino, aber am liebsten angeln wir. Komm mal her, ich zeige dir
mal ein paar Fotos. Ich suche die Fotos von letztem Jahr. Das war … verrückt. Erst hab’ ich gar nichts gefangen,
wollte schon aufgeben, und dann zieht es und heraus
kam ein riesiger Hecht. Irgendwo müssen die Fotos sein … – Das ist Yara! – Du kennst Yara? – Das ist meine Tante! – Yara ist deine Tante? – Ja, meine Tante. – Wir wissen nicht, wo Yara ist. Sie ist nicht hier. Und wir wissen auch
nicht, wann sie wiederkommt. – Du und Tarek, ihr habt den Schlüssel? – Ja. Yara, Tarek und ich sind Freunde. Sie hat auch die Schlüssel fürs
Restaurant. Wir helfen uns. – Das ist ja toll! – Inge! – Ich möchte noch ein paar Brötchen
kaufen. Kommst du mit, Nico? – Könnt ihr mir einen Gefallen tun? Ähm … wir brauchen noch ein paar Lebensmittel, aber ich will Tarek im Restaurant
nicht allein lassen. – Wir können doch für euch einkaufen
gehen, oder Nico? – Vielen Dank! Dafür bekommt ihr das
nächste Essen umsonst! Oh, und könnt ihr mir noch … ähm … ein Hähnchen, drei Gurken und
ein Pfund Tomaten mitbringen? – Ein Pfund Tomaten? Das ist aber nicht viel.
Schreibst du es auf, Nico? – Das ist für mein Abendbrot. – Kannst du das bitte noch
einmal wiederholen? – Ein Hähnchen. – Hähn-chen! – Drei Gurken. – Gur-ken! – Und ein Pfund Tomaten. – Ein Pf…? – Pfund! – Ja.
– … Tomaten. – Ein Pfund? – Pfund. Das sind 500 Gramm,
also ein halbes Kilo. – Ja. – Vielen Dank! Und bis später! – Tschüss! – Ah, dann reden wir über
deine Tante, okay? – Ja. – Ich hätte gerne ein Brot. Was kostet das Roggenbrot? – 3,20 Euro. – Hm … und ein halbes? – Die Hälfte. Ein halbes Roggenbrot
kostet 1,60 Euro. – Hm … Ja … Welches Brot möchtest du denn, Nico? – Das … – Hm. Ja. Ich denke, ich nehme ein halbes
Weißbrot und ein halbes Vollkornbrot. – Sind Sie sich da auch sicher? – Ja. Danke! – Darf es sonst noch was sein? – Och ja, ich hätte gerne noch zwei Stück
Apfelkuchen. Oder, Nico? – Ja. – Alles klar. Zwei Stück Apfelkuchen … Kann ich sonst noch etwas für Sie tun? – Nein, danke. – Das macht dann … äh … 8,60 Euro. – So.
– Danke schön. Und 1,40 zurück. Und Ihr Apfelkuchen. – Danke schön. Das dauert hier immer so lange … – Ja. – Ich hätte gerne diese Datteln. – Gern! Das sind 300 Gramm. Darf es sonst noch etwas sein? Bananen vielleicht?
Die sind im Angebot. Ein Kilo Bananen kostet 1,10 Euro. Oder Äpfel? Ein Kilo für 1,75 Euro. Sehr gut, sehr günstig. – Ich hätte gern ein Pfund
Tomaten und drei Gurken. Wie viel kosten die Gurken? – Die Gurken kosten heute
nur 90 Cent das Stück. Oder Sie nehmen fünf Stück für 4 Euro. – Ich nehme fünf Gurken! – Sehr gute Wahl! Die sind ganz frisch. – Was kosten die Tomaten? – Ein Pfund Tomaten kostet 2 Euro.
Oder drei Pfund für 5 Euro. – Nein, nein. Ein Pfund! – So! Nico, ich glaub’, wir haben
dann alles, oder? – Ich muss noch bezahlen! Wie viel kostet alles zusammen? – 300 Gramm Datteln, fünf Gurken
und ein Pfund Tomaten, das macht … 12,40 Euro. 20 Euro. Vielen Dank. Und 7,60 Euro zurück. – Danke schön. – Hier, die beiden Orangen
schenke ich Ihnen. – Danke! – Danke!
– Gern. – Tschüss. – Tschüss. – Ja! Das sieht gut aus. Diesmal schaffen wir das. So schwer ist Kochen doch nicht. Zwiebeln schneiden …
Das mache ich. Du schneidest den Feta-Käse
in kleine Stücke. – Alles? – Ja, wir brauchen 250 Gramm. Danach schneidest du die Tomaten
und den Schinken klein. Und zum Schluss legst du alles
auf den Pizzateig. Schau mal. Hier im Kochbuch steht: Schneiden Sie zuerst den Käse klein, schneiden Sie dann die Tomaten
und den Schinken in Würfel, legen Sie alles auf die Pizza und schieben Sie die Pizza für 20
Minuten bei 180 Grad in den Ofen. – Okay. – Meine Schwester kann sehr gut
kochen und backen. Ich leider nicht. – Ich auch nicht. Aber Pizza backen ist leicht! – Ja. – Guten Appetit. – Auf jeden Fall.
Ich freue mich auch, dass ich wieder da bin. Äh, ich schlafe heute Nacht im Hotel,
morgen habe ich noch einen Termin, dann komme ich nach Hause. Mit dem Zug, genau. Ja, es waren nur zwei Wochen, hä?
Kaum zu glauben … Ja, der Urlaub war großartig. Ja, natürlich war ich schwimmen. Das Meer war fantastisch. Ja, ich vermisse den Strand jetzt schon. Oh, ich habe viele Fotos gemacht.
Von den Bergen, vom Strand … Was? … Ja, natürlich habe ich auch
Fotos vom Hotel gemacht. Wieso willst du das wissen? Hotels sind alle gleich. Ach, keine Sorge!
Ich habe mich großartig entspannt. – Aber wir können die Tasche nicht
mitnehmen. Das ist nicht unsere Tasche! – Doch. Wir haben sie gefunden. – Aber sie gehört uns nicht. – Wir nehmen nur das, was wir brauchen. – Nur was wir brauchen! – Im Oktober ist es schon kalt
und im November wird es immer kälter und ich will nicht frieren! – Im letzten Jahr war es
wirklich schlimm mit der Kälte. Besonders im Dezember und Januar. – Im Dezember und Januar
ist es immer am kältesten! – Das ist schöner als mein Hemd. – Dein Hemd ist ja auch schon alt. – Deswegen! Ich brauche ein neues!
Für den Frühling! – Nimm es mit! Nimm es mit! – Aber nur, was wir brauchen. – Nawins Party war super! – Ja. Jetzt freue ich mich aber
auf den Urlaub. Wir haben ein ganzes Haus für uns alleine. – Ich will auch wegfahren. – Wann war dein letzter Urlaub? – Im Mai. Aber es war kein Urlaub.
Das war nur ein Ausflug. Wir haben die Hochzeit von
meinem Onkel gefeiert. – Cool. – Ja! Und wir haben toll gegessen
und gesungen und getanzt. Es gab auch einen See. Wir sind geschwommen
und wir haben gegrillt und haben Spaziergänge gemacht. – Das klingt schön. Wo habt ihr gefeiert? – In der Nähe von Hamburg. Wir haben
bei meiner Cousine übernachtet. Das war sehr schön. Wir hatten
super Wetter und viel Spaß. Aber der letzte richtige Urlaub
ist sehr lange her … – Wir sehen uns, wenn ich wiederkomme,
okay? – Okay! – Lisa! Ja, kein Problem. Ich habe noch genug
Deutschübungen, die ich machen kann. Ich freue mich aber schon,
wenn du wiederkommst. Wie ist denn der Urlaub?
Habt ihr tolles Wetter? Toll! Das klingt super! Das Wetter bei mir? Ich glaube, es sind so um die
7 Grad und es ist bewölkt. Abends soll es vielleicht noch regnen. Und morgen wird es noch kälter. Der Himmel ist einfach immer grau. Ihr habt Sonne und 20 Grad? Boah, das ist so gemein. Du, Lisa? Nico von der Party,
der bei euch gewohnt hat … Der hat doch seine Tasche verloren? Was hat Nico im Radio gesagt,
wie die Tasche aussieht? Schwarz und ein Aufnäher
mit einem Fahrrad? Wieso? Naja …
Ich glaube, ich habe sie gefunden. – Guten Morgen, Inge. – Guten Morgen, Nico! Wie siehst du denn aus? – Wie bitte? – Ich meine … Hast du den Pullover gekauft? Ist der neu? – Nein, das ist kein neuer Pullover. Der Pullover ist von Sebastian.
Meine Sachen sind … – … in deiner Tasche, jaja. Aber der Pullover ist viel zu groß. Und die Farbe? Ist das jetzt in? – Das weiß ich nicht. – Ich finde den Pullover nicht so schön. Du brauchst neue Sachen zum Anziehen. Du brauchst ein schickes Hemd und einen
warmen Pullover und eine schöne Hose. Ach Nico, kannst du gleich Brötchen kaufen? – Ja, gerne! – Das ist lieb von dir!
Kauf bitte dunkle Brötchen. Die schmecken am besten. – Uhum. – Nico! – Selma! – Ist das …? – Deine Tasche? – Du hast sie gefunden? Wo war das denn? Welche Straße war das? – Die Tasche stand einfach so auf der
Straße vor einem großen Haus. Das ist ein cooles T-Shirt! Und du hast tolle Mützen! – Danke! – Du trägst gerne Mützen, hm? – Ja, sehr gern. – Und welche Farbe magst du
am liebsten? Blau? Grün? – Grün, das ist meine Lieblingsfarbe. – Ja, stimmt. Du hast ziemlich
viele grüne Sachen: Das T-Shirt ist grün. Dieses Hemd ist grün.
Und dieses hier auch. – Mein warmer Pullover
ist nicht in der Tasche. – Pullover? – Ja. Er ist weg. – Welchen Pullover meinst du? Diesen Pullover hier? – Nein, das ist nicht mein warmer Pullover. – Ist denn sonst alles da? – Pass und Handy … Mein Hemd, ich hatte ein buntes Hemd. Das ist auch weg.
Das war mein Lieblingshemd. – Ich habe eine Idee: Wir gehen in die
Stadt und du kaufst dir ein neues Hemd und einen warmen Pullover.
Hast du Lust? Ich weiß, wo man günstig einkaufen kann.
Ich habe auch nicht viel Geld. – Ja, sehr gerne! – Cool! – So … Das Hemd ist toll. – Ja, das gefällt mir. – Die Jacke auch? – Super. – Nein, die ist besser. Wie süß! Wie findest du die Farbe? Für mich! Wie findest du das Hemd? – Wie viel kostet das? – Ehm … 25 Euro. Ist das okay? – Ja, das ist okay. – Super! Das steht dir gut! – Ja, das passt auch. Wie findest du den Pullover? – Schön. Probier mal das andere Hemd an. Welche Größe ist das? – Ich weiß nicht. – L. Probier mal M an. Das ist zu groß. Ja, die Jacke steht dir sehr gut. Das finde ich schön. So! Bitte schön. – Vielen Dank. – Eigentlich wollte ich gar nichts kaufen. – Aber die Jacke … die Jacke steht dir sehr gut. – Das hat Spaß gemacht. Gib mal deine Hand! Nein … Falls du mal wieder einkaufen willst. – Wo ist meine Tasche? – Da vorne! – Hallo, junger Mann. Wo kommst du denn jetzt her? – Ich war draußen. Ich habe
meine Tasche gefunden. – Hat die Polizei deine Tasche gefunden? – Nein, Selma. – Oho, wer ist denn Selma? – Niemand … – Komm mal mit. Ich habe eine
tolle Überraschung für dich. – Eine Überraschung? Was? – Das sind Sachen von Günther. Günther war mein Mann.
Er lebt nicht mehr. Er hat immer sehr elegante
Kleidung getragen. Alles ist so gut wie neu. Schau mal, dieses schicke Hemd! Und die braune Hose steht
dir sicher sehr gut. – Sieht bequem aus. – Na los, probier die Sachen an! Ich finde, du bist ein hübscher
junger Mann! Das steht dir ganz toll. Sehr elegant. Ein gestreiftes Hemd und eine warme
Hose und ganz schicke Schuhe! – Na ja, ich weiß nicht. – Wer ist das denn? Hallo? – Hallo, ich bin die Selma. Ist Nico da? – Du musst die Schuhe nicht ausziehen.
Komm rein! Der Flur ist so kalt. – Danke. – Was kann ich für dich tun? – Ist Nico da? – Ja sicher … Nico? Er wird sicher gleich kommen. – Vielen Dank, aber ich suche
nur mein Portemonnaie. Ich glaube, Nico hat es noch. Ich habe
es in die schwarze Tasche gesteckt. – Wir werden es sicher finden. Aber erzähl mal: Woher kommst du? Du kommst nicht aus Deutschland, oder? – Nein, ich komme aus Syrien und lebe
seit fast einem Jahr in Deutschland. – Bist du alleine in Deutschland? – Nein, ich bin mit meinen Eltern hier. – Und hast du Geschwister? – Ja, ich habe zwei ältere Brüder.
Die leben in Hamburg. – Und deine Großeltern? – Meine Großeltern leben noch in Syrien. – Das braune Portemonnaie
gehört dir, oder? – Ja. Danke! – Wie lange haben Sie Frau
González nicht mehr gesehen? – Ungefähr zwei Wochen. – Und … hat sie denn nicht gesagt,
wohin sie geht? Wissen Sie nicht, ob sie verreisen wollte? – Nein, sie hat uns nichts gesagt. – Warum haben Sie die Polizei
nicht früher informiert? – Na ja. Jeder kann mal zwei Wochen
weg sein, oder? – Haben Sie ihre Handynummer?
Haben Sie sie angerufen? – Ja, aber ich erreiche sie nicht. – Das sind meine Eltern. – Was machen denn Ihre Eltern? – Mein Vater ist Anwalt und meine
Mutter Ingenieurin. – Glauben Sie, dass Ihre Tante in
Spanien ist und Ihre Eltern besucht? Können Sie Ihre Eltern anrufen
und fragen? – Sie ist sicher nicht dort. Der Kontakt ist nicht sehr gut. – Wo in Spanien wohnen Ihre Eltern? – Meine Eltern wohnen in Sevilla. – Hm … Na, dann schauen Sie mal hier. – Was macht Yara in der Schweiz? – Sie hat nur gesagt,
sie muss für ein paar Tage weg, und wir sollen ihre Blumen gießen. – Und dann? Das war’s? – Dann hat sie aufgelegt. Wie gesagt, mehr wissen wir auch nicht. – Sarah! Oh, nein … Ich komme sofort! Wo bist du? Bei deinen Eltern? Ich hab’ deine neue Adresse … Aber deine Eltern, wo leben
deine Eltern? Wo ist dein Bruder? In Paris? Er hat einen neuen Job? Kann nicht kommen. Okay. Ich buche jetzt einen Flug und
komme heute noch nach Zürich. Mit etwas Glück bin ich heute noch da. Ich ruf wieder an. – Sie ist also nicht nach Spanien geflogen. – Wohnt jemand aus deiner
Familie in Zürich? – Nein, … meine Familie wohnt in Sevilla. Nur mein Bruder … – Wo wohnt dein Bruder? – In Deutschland. In … ähm … München … – Ah, witzig! Mein Bruder wohnt
auch in München. – Sie haben einen Bruder in Deutschland? Sollen wir ihn anrufen? – Nein. – Aber er kann dir sicher helfen! – Ich brauche keine Hilfe von
meinem Bruder! – Okay. – Also hier ist nichts. – Sollen wir weitersuchen? – Nein, ich glaube, wir finden nichts. Sind Sie sicher, dass Sie keine
Verwandten in Zürich haben? – Ganz sicher. – Dann müssen wir warten. – Sie kommt wieder! – Was brauchen wir noch? – Wir müssen die Ballpumpe
noch mitnehmen! – Hab’ ich schon. – Und die Fußbälle. – Sie liegen hinter dir. – Oh! – Ich hab’ zwei neue gekauft
und Würste zum Grillen, Getränke und Hütchen
zum Trainieren. – Toll! Waren die Fußbälle teuer? – Nein, die waren superbillig. Ein Ball hat 4,99 Euro gekostet,
weniger als die Getränke. – Tja, Verpflegung ist
immer am teuersten. Hey, Nico. Bist du bereit? – Na ja, ich hab’ keine Fußballschuhe
mit, aber es geht schon. – Welche Schuhgröße hast du? – Äh? – Warte! Warte! – Hey, nicht schlecht.
Du bist ja viel zu gut für uns. – Probier die mal.
Eins, zwei … – Pflaster und Verbände.
Irgendeiner verletzt sich immer. Tarek hat sich beim letzten Mal
am Knie verletzt. – Ich konnte zwei Tage nicht laufen. – Die Schuhe passen. Vielen Dank! – Perfekt! Ich finde es super, dass du mitkommst! – Es geht los! – Spielt ihr gut? – Na ja, wir können leider
nicht so oft trainieren. – Wie oft trainiert ihr? – So zweimal im Monat? Montag bis Freitag müssen alle arbeiten
und haben Termine. Max und ich haben einen vollen
Terminkalender und die anderen auch. Wir können meistens nur samstags
oder sonntags trainieren. Oder mal abends unter der Woche. – Aber wir sind nicht so schlecht,
wie du denkst. – Wie lange spielt ihr schon zusammen? – Seit fünf Jahren. Ungefähr. – Hey. Helft mal mit! Erst trainieren wir, dann wird gespielt. – Okay… Wir müssen besser und
schneller spielen. Besonders die Technik ist bei uns allen
schlechter geworden. Außerdem … – … höher springen und mehr Tore schießen! – Du lachst.
Wir machen gleich weiter mit Sprints. – Ja, Max, wir wissen Bescheid.
Du bist der Schnellste. – Okay, Max ist vielleicht am schnellsten,
aber ich kann am weitesten schießen. – Ah! – Und Tarek … … spielt am schlechtesten. Ja, ja, ich muss
mich trotzdem erst mal ausruhen. – Ausruhen? Gute Sportler
machen dreimal pro Woche Training. – Ich mache Krafttraining! – Das wichtigste ist die Ernährung. Iss viel
Obst, trink keinen Alkohol und rauch nicht! – Und trink viel Wasser! – Gut, ihr Fitnessprofis.
Dann zeigt mal, was ihr drauf habt! – Yanis! Iss nicht so viele Süßigkeiten!
Iss lieber mehr Obst! – Es ist kein Obst da! – Wer sollte Obst kaufen? – Yanis! – Oh, stimmt. Ich wollte Äpfel, Bananen und Birnen
kaufen, aber ich habe es vergessen. Aber Fleisch und Gemüse vom
Grill sind doch auch gesund. Und dazu so ein leckerer Kartoffelsalat … – Hm, ja. Kartoffelsalat macht
auch gar nicht dick. – Wir sind doch im Urlaub. – Wir sind nicht im Urlaub.
Wir spielen Fußball! – Ab morgen essen wir gesund! – Ah! – Alles okay, Nico? Geht es dir gut? – Ich habe Schmerzen. – Wir sehen uns das mal an. Wo tut es denn genau weh?
Ist es das Knie oder das Bein? – Der Fuß. – Autsch. – Haben wir etwas zum Kühlen? – Ja. Ich hole was. – Ich hab’ mich vor ein paar Wochen
auch verletzt. Ich hatte sehr starke Schmerzen am Arm
und bin zum Arzt gegangen. Ich glaube, ich hab’ noch Schmerztabletten.
Ich schau’ gleich mal nach. – Danke. Wir bringen dich zum Arzt. – Vorsicht, Nico. Du darfst nicht
so stark auftreten. – Schon gut. Ich kann alleine laufen … – Der Arzt schaut sich den
Fuß jetzt erst mal an. – Hoffentlich müssen wir nicht lange warten. – Das glaube ich nicht.
Wir haben ja einen Termin. – Hallo!
– Hallo! – Hallo, guten Tag!
Haben Sie einen Termin? – Ja, ich hab’ angerufen. Unser Freund, Nico González,
hat Schmerzen am Fuß. – Der Fuß sieht nicht gut aus. – Haben Sie starke Schmerzen? – Es tut weh. – Der Arzt schaut sich das gleich an. Er muss den Fuß sicher auch röntgen.
Vielleicht ist er gebrochen. – Gebrochen? – Was heißt gebrochen? – Äh … Egal. – Keine Sorge. Das steht ja
auch noch gar nicht fest. Sie waren noch nie
hier in der Praxis, oder? Dann hätte ich gerne
Ihre Versichertenkarte. Sie haben doch eine Krankenversicherung? – Ähm … Nico? – Hier. – Ja. – Danke! Bitte gehen Sie schon
mal in den Behandlungsraum. Der Arzt ist gleich bei Ihnen. – Okay. Danke! – Bitte. Einmal hier lang.
Die brauch’ ich noch. Die bring’ ich Ihnen. – Komm! – Wo ist Dr. Grube gerade? Ah, er ist noch beim Patienten. – Guten Tag. – Guten Tag.
Was kann ich für Sie tun? – Ich suche einen Patienten –
Nico González. Ist der hier? – Ähm …
Ja, im Behandlungszimmer 2. – Okay, wo ist Zimmer 2? – Ach so … Einmal da den Flur lang
und dann auf der rechten Seite. – Okay, danke! – Gern geschehen. – Ah, hier … Hallo? Oh, mein Gott!
Nico, das sieht ja schlimm aus! Was ist passiert? Oh … Das tut mir leid,
sehr leid. Entschuldigung! Gute Besserung! Das war das falsche Zimmer. – Ja? – Hey, Lisa! – Hi, Lisa!
– Hi, Lisa! – Nico! Geht es dir gut? – Naja … – Vorsicht. Ja … Gut. – Ach herrje …
Was ist denn mit dir passiert? – Es ist nichts, nur ein kleiner Unfall. – So sieht es aber nicht aus. Hallo, Lisa! – Hallo. Wie geht es Ihnen? – Mir geht es gut. Aber Nico … – Der Arzt sagt, es ist nicht gebrochen. – Der Arzt sagt auch, du sollst
dich ausruhen. Dr. Grube hat Nico Schmerztabletten
und eine Salbe verschrieben. Wir waren mit dem Rezept schon
bei der Apotheke. Nico, du darfst dein Bein nicht bewegen,
okay? Nimm die Tabletten dreimal täglich. Und die Salbe sollst du abends vor dem
Schlafengehen benutzen. Okay? – Okay. – Das machen wir. Soll er die Tabletten morgens, mittags und
abends vor oder nach dem Essen nehmen? – Nach dem Essen. Danke für Ihre Hilfe. Ich muss jetzt gehen.
Aber wir sehen uns nachher, okay? – Ja, gerne! – Ich komme mit und besorge
uns etwas zu essen. – Darf ich mitkommen? – Du musst dich ausruhen!
– Du musst dich ausruhen! – Tschüss! – Tschüss! – Wir wohnen in Damaskus
in einem großen Haus. Meine Großmutter und mein Großvater
wohnen auch bei uns. Wir haben auch einen kleinen Vogel,
einen Papagei. Er heißt Leli. Wir wohnen am Stadtrand. Es ist fast wie im Dorf.
Bei uns kennt jeder jeden. Aber am Ende sind viele weggegangen. So wie wir. – Sind deine Großeltern noch in Syrien? – Leli auch. Meine Großmutter schreibt,
dass er jeden Tag am Fenster sitzt und auf uns wartet. – Aya?! Aya?! – Ich finde, du sprichst schon
sehr gut Deutsch, Selma! Wirklich klasse! – Mama? Die Aufenthaltserlaubnis!
Wir dürfen in Deutschland bleiben! – Wir wünschen guten Appetit! – Augen auf! – Paella! – Wir hoffen, es schmeckt dir. Du hast ja sicher keine Lust mehr auf
deutsches Essen, oder? – Ich finde deutsches Essen sehr lecker.
Ich mag Wurst und Rouladen und Gulasch. Aber am liebsten mag ich Paella! – Du musst zuerst probieren! – Hm … Schmeckt wie in Spanien! – Ha!
– Das ist ein großes Kompliment! – Spanisches Essen vermiss’ ich
manchmal. – Das versteh’ ich … – Hast du ein bisschen Heimweh? – Hm? Heimweh? – Ja, Heimweh. Das ist, wenn man
traurig ist und nach Hause möchte. – Ach so! Nein, ich hab’ kein Heimweh. Mir gefällt es hier. Aber meine Freunde vermiss’ ich ein
bisschen. Und das Wetter in Spanien ist besser. Es regnet nicht so oft und es ist wärmer. – Ich gehe gleich in Yaras Laden und
gieße da die Blumen. Willst du mitkommen? – Ja, gerne. – Okay. Aber iss erst auf! – Was denkst du, Selma? – Ich weiß es nicht. Eigentlich muss ich glücklich sein. Wir können jetzt in Deutschland
bleiben, aber … – Das ist nicht deine Heimat. – Doch. Es ist eine andere …
eine neue Heimat. Ich finde Deutschland schön. – Aber Deutschland ist anders als
die alte Heimat, als Syrien, oder? – Ja. Das Essen ist anders,
das Wetter, die Sprache. Und die Menschen auch. Alles ist anders. – Habt ihr in Syrien denn auch
Frühling, Sommer, Herbst und Winter wie in Deutschland? – Ja, wir haben auch Jahreszeiten. Aber im Winter ist es nicht so kalt. – Und das Essen? – Wir essen viel Fleisch. Bei uns gibt es nicht viele Vegetarier. Aber vor allem gibt es in Syrien nicht
so viele Regeln wie in Deutschland. Und es gibt viel mehr Leben auf
der Straße, besonders am Abend. Die Läden sind länger geöffnet,
die Menschen sind draußen. Alles ist ein bisschen
spontaner und lockerer. Ja, eigentlich ist fast alles anders. Aber ich finde,
die Menschen hier in Deutschland sind genauso nett
wie die Menschen in Syrien. – Das wünsche ich mir auch. – Was, so ein Fahrrad?
Das ist meins. – Nein. Ich wünsche mir so einen Laden.
Ich hätte gern einen eigenen Laden. – Ja, ich habe auch immer von
meinem eigenen Laden geträumt, von meinem eigenen Restaurant. Und jetzt habe ich eins. Du musst nur immer fleißig und hart
arbeiten, dann funktioniert das auch. – Warum ist dein Fahrrad hier? – Es ist kaputt. Yara wollte es reparieren. – Kaputt? – Ja, die Bremse hinten funktioniert nicht. Kennst du dich mit Fahrrädern aus? – Einen Moment! So! Fertig. – Nico! Krass! – Wie fährst du denn? Und dann auch noch hupen!
Lern doch mal richtig Auto fahren! Nico? – Yara. – Was machst du hier?

100 thoughts on “Nicos Weg – A1 – Ganzer Film

  1. Hier findet ihr den A2-Film: https://youtu.be/Lg5P2w_Ro1c
    Und hier das große Finale, B1: https://youtu.be/LkufozluseI

  2. That's amazing I have understood some words and sentences 😊 that's awesome just keep making as this videos 😊 Ich bin feriel 🙆

  3. Ich heiße Rafael. Ich komme aus America. Ich spreche Englisch und Spanisch. Ich lerne Duetsch von Busuu und Duolingo.😁 Ich suche Freunde, um mein Deutsch zu üben!

  4. buenas dias, buenas tardes o buenas noches, soy Reynaldo y estoy aprendiendo Alemán y quiero mejorar mi ingles, alguien quiere practicar algo de ingles y español con migo ?

    good morning, good afternoon or good night, I am Reynaldo and I am learning German and I want to improve my English, does anyone want to practice some English and Spanish with me?

  5. Das war echt schön, ich habe mit Deutsch seit ein und halbes jahr angefangen, ich habe auch einen Monat in München gelebt, in meinem Gehirn kann ich alle Sätze und wörter überlegen, aber ich finde es ein bisschen schwer die auszusprechen, danke ihnen für das Video 🙂

  6. The scene at 54:09 was shot in DW headquarters in Bonn, where i trained for two months with the DW's Arabic Desk . Dad film ist sehr gut. Ich kann viele wörter lernen.

  7. Where can I get the subtitles and it's translations for this movie? It would speed up the learning process.

  8. My favorite part is A1!!!🏆🏆🏆🥇🥇🥇🇩🇪🇩🇪🇩🇪🎲🎲🎲✅✅✅🆒🆒🆒☑️☑️☑️🏹🏹🏹🚨🚨🚨💣💣💣🕳🕳🕳💯💯💯🏁🏁🏁🏳️‍🌈🏳️‍🌈🏳️‍🌈!

  9. ⌛️⏳💸⚖️🔦💡💰🧲💷💴💵💶💎💣🧨⚙️🗡⚔️🛡🔮🕳🔑🎁🎈📍🔐🔒🔓🖕🏻🏳️‍🌈🇩🇪💯🆒☑️✅🥇🚨

  10. Ich finde gut,das er spricht kein gebrochene Deutsch,weil viele Kinder Filme gucken.wegen die kinder,Sie sollen Hoh und richtig Deutsch lernen ,wennn die Filme gucken.

  11. No puedo creer la cantidad de boludos que critican el video… Tienen que aprender de la página donde está todo el curso, lección por lección, y entonces van lento y graduado. Me parece un método estupendo para aprender alemán, y además es de la Deutsche Welle, la BBC alemana, por así decir. Mejor no hay…

  12. Vielen dank! Der Film ist sehr gut! Ich wohne in Moskau und ich lerne Deutsch. Bald werde ich Munchen besuchen. Sie sind die besten!!

  13. Meine Schülerinnen in Südafrika lieben diesen Film und ich finde ihn super. Leicht genug, deutliche Aussprache, Wiederholung von manchen Wörtern, super!

  14. Stau! ICH STEHE IN STAU ES IST WANN AUTOS 🚗 SIND ZU VIELE! Keine Chance WIE LANGE VLEIVST DU DABB IN DEUTSCHLAND PA LAP PLAP BIS MORGEN DANN TSCÜSS

  15. Спасибо ☀️☀️☀️ очень интересно 🤗🤗🤗
    Danke ☀️☀️☀️ sehr interessant🤗🤗🤗

  16. Смотрю 3 минуты и почему-то уже хорошее настроение.😃 Посмотрю кино вечером.

  17. I'm trying to improve my German to help me understand Bundesliga coverage in German and this is unbelievably useful! Danke!

  18. Now I know how bad my German is. You can’t just stick to the teaching guide. It is difficult to speak like a native German. ( Ich komme aus Hong Kong.)

  19. Boah ich hätte gern solche A1 Filme auf spanisch bitte. Kann mir jemand etwas empfehlen? Danke😊Peace✌ Michèlle D.
    Readings&Music Youtube Channel💕🎤🌒

  20. Liza ist heiß, aber Selma and Yara auch, gibt mir ihre instagram. Danke Schone. Deutshcland is nicht sehre harte Sprache. hehe

  21. Ich möchte deutsch kennen zu lernen.
    es gefällt ,das freute mich wirklich richtig ……😊
    Diese viedo gefällt mir es
    Sehr interessant
    Vielen Dank….mit Freundlich Grüß

  22. Ich wünschte, mein Deutsch würde sich so schnell entwickeln. Eines Tages, und sein Deutsch ist so gut wie B2

  23. Mit diesem Film kann ich mich an meine erste Tage in Deutschland erinnern, auch an diesem Freund, der ich ihn nicht mehr sehe. Die waren schöne Tage

  24. I actually love the design that Nico has no accent. I think it's because you can't use someone with an accent as a model, especially for beginners. So I find it very thoughtful! Thank you DW for this amazing teaching series!

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